Kampfsport

Was ist Kampfsport?

Boxer im Ring

Boxen

Kampfsport wird im deutschsprachigen Raum oft als Oberbegriff für alles verwendet, was mit Kämpfen und Selbstverteidigung zu tun hat. Dabei wird meist davon ausgegangen, dass nicht mit Schusswaffen gearbeitet wird.

Außerdem übernimmt man diesen Begriff gerne als Synonym für die asiatischen Traditionen des japanischen Budo.

Das ist so aber nicht ganz korrekt.

KampfSPORT findet nach Regeln statt. Im Rahmen dieses Reglements werden Zweikämpfe ausgetragen und man versucht besser zu sein, als der Gegner.
Die meisten Kampfsportarten verzichten auf Waffen. Falls doch Waffen eingesetzt werden, handelt es sich um Sportwaffen, die das Verletzungsrisiko minimieren (z.B. Fechten). Die Sportler werden durch die Regeln größtmöglich geschützt und sollen keine dauerhaften Schäden erleiden. Vor allem auch dann, wenn der Gegner aufgibt. Hier sorgen die Regeln dafür, dass er dies ohne Schaden kann.
Ein weiteres Merkmal ist der Schiedsrichter. Wie in jedem Sport gibt es auch hier jemanden, der über Sieg, Niederlage und Verlauf entscheidet (z.B. die Ring- und Punktrichter im Boxen).
Der Schiedsrichter trennt unter Umständen die Kontrahenten oder verhängt Strafen, was bis zur Disqualifikation führen kann. Es ist also nicht alles erlaubt, was funktioniert, um den Gegner zu besiegen.
Zusätzlich ist Gegner und Austragungsort normalerweise weit vorher bekannt und man kann sich gut auf das individuelle Können des Gegners vorbereiten.

Dies alles bedeutet aber nicht, dass eine Selbstverteidigung mit Kampfsport nicht möglich ist. Es bedeutet lediglich, dass der Fokus eher auf dem sportlichen Aspekt liegt und nicht auf dem der Selbstverteidigung (z.B. Kickboxen, Muy Thai oder Boxen)

Wer die unterscheide noch einmal im Überblick sehen möchte, findet dies unter „Unterschiede im Überblick“.

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